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Das Land fördert Green Ecolution

Green Ecolution ist eines von 17 Projekten, die Schleswig-Holstein im Landesprogramm Offene Innovation finanziert. Am Kieler Innopier haben wir das Projekt vorgestellt und die Verträge unterzeichnet.

Cedrik Hoffmann

Lead Developer & Projektleitung

2 Minuten Lesezeit

Drei Personen stellen Green Ecolution auf einer Bühne vor, zwischen zwei Bildschirmen steht ein Aufsteller des DigitalHub.SH

Green Ecolution ist eines von 17 Vorhaben, die Schleswig-Holstein im Landesprogramm Offene Innovation finanziert. Am 14. Oktober 2025 haben sich alle Projektteams am Kieler Innopier getroffen, um die Verträge zu unterzeichnen, im Beisein von Digitalisierungsminister und Chef der Staatskanzlei Dirk Schrödter. Für Green Ecolution bedeutet das eine sechsstellige Förderung; insgesamt stellt das Land für die 17 Projekte knapp drei Millionen Euro bereit.

Aus 61 Ideen ausgewählt

Hinter der Zusage liegt ein Auswahlverfahren. Auf den Konzeptaufruf des DigitalHub.SH kamen in diesem Jahr 61 Einreichungen aus ganz Schleswig-Holstein, rund ein Drittel mehr als im Vorjahr. Eine Fachjury bewertete die Konzepte unter anderem nach Praxisrelevanz, Skalierbarkeit und Nachnutzbarkeit. Das sind drei Kriterien, die den Kern von Green Ecolution gut beschreiben: Die Plattform entsteht für den praktischen Einsatz in Flensburg, als Open Source und so gebaut, dass andere Kommunen sie übernehmen können.

Der Tag am Innopier

In Kiel haben die Teams ihre Projekte zunächst auf der Bühne vorgestellt, für Green Ecolution mit einem Blick auf Ausgangslage und Vision. Anschließend wurde unterschrieben. Für Green Ecolution unterzeichneten Schrödter, Alexander Rosenthal (DigitalHub.SH), Malte Zinke (Digitalagentur), Inga Marken und Dr. Marcus Ott (beide Stadt Flensburg) sowie Cedrik Hoffmann (PROGEEK).

Die Unterzeichnung der Kooperationsverträge am Kieler InnopierDie Unterzeichnung der Kooperationsverträge am Kieler Innopier

Flensburg war an diesem Tag gleich doppelt vertreten. Neben Green Ecolution erhielt auch DimA eine Zusage, eine digitale mehrsprachige Anamnese für Hausarztpraxen. Die Stadt zeige mit diesen Projekten, wie kommunale Innovation, Open Source und digitale Souveränität Hand in Hand gehen, so Schrödter.

Von der Hochschule in den kommunalen Alltag

Green Ecolution ist als Forschungsprojekt von Masterstudierenden an der Hochschule Flensburg entstanden. Mit der Förderung wird daraus ein Werkzeug für den kommunalen Alltag: Träger ist die Stadt Flensburg, die Umsetzung übernimmt PROGEEK. Entstehen soll eine Open-Source-Plattform für sensorgestütztes Grünflächenmanagement, die sichtbar macht, welche Bäume und Grünflächen Wasser brauchen. Die Arbeit daran beginnt jetzt.