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Smart Irrigation

Wir ermöglichen smarte Bewässerung von Grünflächen!

Messen. Verstehen. Handeln.

Mittels sensorgestützter Überwachung von Grünflächen werden Daten über das LoRaWAN-Netz übermittelt und ausgewertet, sodass Handlungsempfehlungen für die Bewässerung abgegeben werden können.

Überblick

Was beinhaltet smartes Grünflächenmanagement?

Beim smarten Grünflächenmanagement überwachen Sensoren die Grünflächen kontinuierlich und liefern die Datengrundlage für ihre Bewässerung und Pflege. So lassen sich die Maßnahmen präzise steuern und an die jeweiligen Standortbedingungen anpassen.

  • Entwicklung einer Sensorlösung

    Entwicklung einer Sensorlösung

    Daten zur Bodenfeuchte werden mithilfe von in unterschiedlicher Tiefe platzierten Sensoren geliefert.

  • Auswertung der Messdaten

    Auswertung der Messdaten

    Auswertung der durch Sensoren übermittelten Daten für eine bedarfsgerechte Bewässerung von Jungbäumen.

  • Augenmerk auf Jungbäume

    Augenmerk auf Jungbäume

    Jungbäume sind besonders hitzeanfällig und daher schutzbedürftig. Deshalb werden Bäume in ihren ersten drei Standjahren überwacht.

  • Monitoring mehrerer Standorte

    Monitoring mehrerer Standorte

    Unter Verwendung des LoRaWAN-Netzes können verschiedene Standorte überwacht und weitere einfach eingebunden werden.

Städte gießen nach Gefühl.
Nicht nach Bedarf.

Städtische Grünflächen regulieren das Mikroklima, fördern Biodiversität und stärken den Standortwettbewerb. Doch anhaltende Trockenheit und fehlende Digitalisierung gefährden dieses Gut. Die Bewässerungsplanung vieler Kommunen stützt sich allein auf die Einschätzung einzelner Mitarbeiter, ganz ohne Datengrundlage. Statt bedarfsgerechter Bewässerung wird pauschal gegossen, was Wasser verschwendet und trotzdem nicht alle Bäume erreicht. Nicht optimierte Bewässerungsfahrten verursachen zusätzlich vermeidbare CO₂-Emissionen.

50.000
Liter / Jahr

Wasser verbraucht eine mittelgroße Kommune für die Bewässerung, oft ohne Datengrundlage und ohne bedarfsgerechte Steuerung.

1.700 €
pro Baum

kostet ein einzelner Straßenbaum. Geht er durch fehlende Bewässerung verloren, deckt allein dieser Schaden die Sensorkosten für mehrere Jahre.

bis 60.000 €
pro Beet

kann ein komplettes Straßenbeet kosten, inklusive Tiefbau, Substrat und Infrastruktur.

Features

Green Ecolution im Überblick

Von der Sensorerfassung über die intelligente Routenplanung bis zur detaillierten Auswertung: alle Funktionen für ein effizientes und nachhaltiges Grünflächenmanagement

Echtzeit-Dashboard

Alle wichtigen KPIs auf einen Blick: Bodenfeuchtewerte, anstehende Touren, Teamverfügbarkeit und Fahrzeugstatus in einem zentralen Dashboard.

Intelligente Gruppierung

Fasse Bäume zu Bewässerungs­einheiten zusammen. Automatische Berechnung des Wasserbedarfs pro Cluster.

Fleet Management

Verwalte Transporter und Anhänger mit Wasserkapazitäten. Automatische Nachfüllstopps in der Routenplanung.

Tour-Planung

Optimierte Bewässerungspläne mit Echtzeit-Status: Von „geplant“ über „aktiv“ bis „abgeschlossen“.

Teamverwaltung

Verwalte Fahrer mit Führerscheinklassen und Verfügbarkeit. Optimiere die Einsatzplanung.

Nachanalyse

Dokumentiere den tatsächlichen Wasserverbrauch pro Cluster und Tour. Analysiere Trends und optimiere zukünftige Planungen datenbasiert.

30 cmFeinwurzeln60 cmHauptwurzeln90 cmTiefenwurzeln
Hardware

Die Bodensonde

Konzipiert für den Einsatz im öffentlichen Raum. Sensoren in drei Tiefen (30, 60 und 90 cm) bilden das gesamte Wurzelprofil eines Baumes ab, von den oberflächennahen Feinwurzeln bis zu den tieferen Hauptwurzeln. So lässt sich erkennen, ob Wasser tatsächlich im Wurzelbereich ankommt oder nur die Oberfläche benetzt wird. Die Installation erfolgt bodenbündig mit handelsüblichen Erdbohrern. Pflegearbeiten wie Mähen werden nicht beeinträchtigt.

3Messtiefen
LoRaWANFunknetz
3+Jahre Batterie

Bodenfeuchte

Volumetrische Messung der Bodenfeuchtigkeit in mehreren Tiefen

Temperatur

Erfassung der Bodentemperatur für präzise Bewässerungsempfehlungen

Bodenwasserspannung

Messung der Saugspannung zur Bestimmung der Wasserverfügbarkeit

Videos

Lerne das Projekt per Video kennen

Im Rahmen des Forschungsprojekts sind neben der Sensorlösung und der Software auch zwei Videos entstanden. Sie stellen das Projekt vor: die Zielsetzung, die Problemstellung und die entwickelte Lösung.

Kurzvideo | ca. 30 Sekunden

Ein kurzer Einstieg in das Projekt. In rund einer halben Minute erfährst du, worum es bei Green Ecolution geht.

Langvideo | ca. 4 Minuten

Das ausführliche Video geht tiefer und erklärt die wichtigsten Hintergründe, Details und die nächsten Schritte des Projekts.

Lösung

Der durchgängige Workflow

01 · Erfassen

Messen

Bodenfeuchtesensoren erfassen Parameter wie Bodenfeuchte, Temperatur und Bodenwasserspannung in mehreren Tiefen (30/60/90 cm). Die Daten werden energieeffizient über LoRaWAN übertragen.

02 · Analysieren

Verstehen

Ein Ampelsystem zeigt auf einer Karte den aktuellen Bewässerungsbedarf. Mitarbeiter erkennen auf einen Blick, welche Grünflächen Wasser brauchen. Zeitverläufe ermöglichen detaillierte Analysen.

03 · Ausführen

Handeln

Automatisierte Einsatz- und Routenplanung erzeugt optimierte Bewässerungstouren unter Berücksichtigung von Wasserkapazität, Fahrzeuggröße und Straßenrestriktionen.

Live Demo

Überzeug dich selbst

Die öffentlich zugängliche Demo-Instanz zeigt den aktuellen Funktionsumfang: Kartenansicht mit Ampelsystem, Dashboard mit Sensordaten und automatisierte Routenberechnung. Keine Installation nötig, direkt im Browser.

Partner & Beteiligte

Wer sind die Beteiligten?

In Zusammenarbeit zwischen PROGEEK, der Smarten-Grenzregion, der Stadt Flensburg und der Hochschule Flensburg soll eine bedarfsgerechte und datenbasierte Bewässerung für Bäume aufgebaut werden.

  • Logo PROGEEK GmbH

    PROGEEK GmbH

    Technischer Partner

    PROGEEK steht für innovative IT-Lösungen, individuelle Softwareentwicklung und digitale Beratung, mit dem Ziel, Unternehmen auf ihrem Weg in die Zukunft der Digitalisierung zu begleiten.

    Zur Webseite
  • Logo Smarte Grenzregion

    Smarte Grenzregion

    Projektkoordinator

    Das Projekt „Smarte Grenzregion zwischen den Meeren" will die digitale Transformation in der Region vorantreiben, um eine integrierte und nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung zu gestalten und das Gemeinwohl zu stärken.

    Zur Webseite
  • Logo Hochschule Flensburg

    Hochschule Flensburg

    Initiator

    Die Hochschule Flensburg bietet praxisnahe Studiengänge mit Fokus auf angewandte Forschung und enge Zusammenarbeit mit der Industrie an.

    Zur Webseite
  • Logo TBZ Flensburg

    TBZ Flensburg

    Anwendungspartner

    Das Technische Betriebszentrum (TBZ) ist der zentrale Dienstleister für die Stadt Flensburg und u.a. für die Pflege öffentlicher Grünflächen, Straßenreinigung sowie Abfallwirtschaft zuständig.

    Zur Webseite
FAQ

Oft gestellte Fragen zu Green Ecolution

  • Wer steckt hinter dem Projekt Green Ecolution?

    Das Projekt „Green Ecolution“ wurde im Rahmen eines Forschungsprojekts im Masterstudiengang „Angewandte Informatik“ an der Hochschule Flensburg ins Leben gerufen. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Forschungsprojekts wird die Weiterentwicklung des Systems nun von PROGEEK übernommen, in enger Zusammenarbeit mit der Smarten Grenzregion und der Stadt Flensburg.

  • Welchen Mehrwert bietet das Projekt?

    Das Forschungsprojekt „Green Ecolution“ hat gezeigt, wie digitale Technologien gezielt eingesetzt werden können, um die Bewässerung von Stadtbäumen effizienter, nachhaltiger und ressourcenschonender zu gestalten. Durch den Einsatz moderner Sensorik und intelligenter Datenauswertung wurde eine Grundlage geschaffen, um Wasserverbrauch und Pflegeaufwand deutlich zu reduzieren.

    Die gewonnenen Erkenntnisse und entwickelten Systeme leisten einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung in Flensburg. Sie unterstützen eine datenbasierte Entscheidungsfindung und fördern den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen, zum Nutzen von Umwelt, Stadtverwaltung und Bürger:innen.

  • Was bedeutet es, dass das Projekt öffentlich zugänglich ist?

    Der Quellcode des Projekts ist in einem öffentlich zugänglichen GitHub-Repository verfügbar. Dadurch kann der aktuelle Entwicklungsstand jederzeit eingesehen werden, was Transparenz schafft und interessierten Personen ermöglicht, die Weiterentwicklung nachzuvollziehen oder sich aktiv einzubringen.

    Perspektivisch ist zudem eine Anbindung an das Open-Data-Portal des Landes Schleswig-Holstein vorgesehen, um zukünftig ausgewählte Sensordaten öffentlich zugänglich zu machen. Diese Erweiterung befindet sich derzeit in Planung.

  • Welche Sensoren werden eingesetzt?

    Im Rahmen des Forschungsprojekts wurden folgende Sensoren eingesetzt, um präzise Daten zur Bodenfeuchte und -beschaffenheit zu erfassen. Diese Sensoren bildeten die Grundlage für die Entwicklung und Erprobung des Systems.

    In zukünftigen Entwicklungsphasen kann die Sensorik je nach Anforderungen und technologischem Fortschritt weiter angepasst oder erweitert werden.

  • Wie ist der aktuelle Fortschritt des Projekts?

    Das Forschungsprojekt „Green Ecolution“ wurde im Rahmen des Masterstudiengangs „Angewandte Informatik“ an der Hochschule Flensburg erfolgreich abgeschlossen. Aufbauend auf den im Projekt erzielten Ergebnissen wird die Weiterentwicklung nun fortgesetzt.

    Im Oktober 2025 erhielt das Projekt im Rahmen des DigitalHub Call for Concepts des Landesprogramms „Offene Innovation – Open Source made in Schleswig-Holstein“ eine Finanzierung. Dadurch kann das System weiter ausgebaut und praxisnah erprobt werden.

    Aktuell arbeiten PROGEEK, die Stadt Flensburg und die Smarte Grenzregion gemeinsam an der Weiterentwicklung und Integration des Systems, um die gewonnenen Erkenntnisse nachhaltig in den kommunalen Alltag zu überführen.

Kontakt

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